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Mittwoch, 28. Januar 2015

Eleanor & Park - Rainbow Rowell ★★★★☆


~Infos~
  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (2. Februar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446247408
  • ISBN-13: 978-3446247406
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Originaltitel: Eleanor & Park
  • Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 3,2 x 21,9 cm
~Klappentext~

ELEANOR & PARK VERLIEBEN SICH,
WIE MAN ES NUR EINMAL TUT, MIT 16,
WENN MAN NICHTS UND ALLES
ZU VERLIEREN HAT...

"Eleanors Hand zu halten war, als würde man einen Schmet-
terling halten. Oder einen Herzschlag. Als würde man etwas
Vollkommenes und vollkommen Lebendiges halten. Sobald
er sie berührte, fragte er sich, wie er es so lange ohne das
ausgehalten hatte, Er fuhr mit den Daumen über ihre Hand-
fläche die Finger hoch und spürte jeden ihrer Atemzüge."

~Erster Satz~

Er versuchte nicht mehr, sie zurück zu holen.

~Meine Meinung~

Zuerst möchte ich etwas zum Cover sagen. Dieser helle Hintergrund und das schlichte Bild der beiden passt wunderbar zu der Geschichte. Besonders die Verbindung der beiden durch das Kopfhörerkabel hat mir sehr gut gefallen!

In dem Buch lernen wir Eleanor und Park kennen, die sich morgens auf dem Schulweg im Bus kennenlernen, nachdem Eleanor wieder bei ihrer Mutter eingezogen ist. Während Eleanor sich mit ihren 3 Geschwistern ein kleines Zimmer im Haus ihres Stiefvaters, der noch dazu gewalttätig, aggressiv und alkoholkrank ist, teilt, wohnt Park mit seinem Bruder und seinen Eltern in einem Haus in der Nachbarschaft. Anfangs reden sie kaum miteinander, doch das hindert die beiden nicht daran sich einander zu nähern.

Das Buch erzählt uns hier eine wunderbare Geschichte zweier junger Menschen, die sich langsam einander nähern und sich am Ende unsterblich ineinander verlieben. Eleanor hat zu Hause nichts zu lachen, und auch in der Schule wird sie nicht sehr gut behandelt. Durch Park lernt sie eine ganz neue Seite des Miteinanders kennen. An manchen Stellen im Buch erinnern mich ihre Reaktionen an mich selbst, zum Beispiel wenn sie lieber einen dummen Spruch ablässt, als ein Kompliment einfach mal anzunehmen. Das Buch ist in einzelne Kapitel unterteilt, die abwechselnd aus der Sicht von Eleanor und Park erzählt werden. Vielleicht hatte ich es gerade deswegen so schnell gelesen, denn ich wollte natürlich immer sofort wissen, ob beide gleich über etwas denken, oder andere Meinungen haben.
Obwohl es hier um eine Liebesgeschichte geht empfinde ich das Buch nicht als schnulzig. Ich werde eher an meine eigene Jugend erinnert und daran wie es ist verliebt zu sein. Mit dem letzten Kapitel, außer dem letzten Satz, konnte ich mich nicht anfreunden. Ein Epilog wäre schön gewesen. Von mir gibts 4 Sterne und eine Kaufempfehlung.

Ich möchte mich ganz herzlich bei vorablesen.de und dem Hanser-Verlag bedanken, dass sie mir das Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt haben. :) 

Samstag, 24. August 2013

Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green ★★★★☆


~Infos~
  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 19 (30. Juli 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446240098
  • ISBN-13: 978-3446240094
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Originaltitel: The fault in our stars
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 2,8 cm
~Klappentext~

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

~Erster Satz~

Im Winter meines siebzehnten Lebensjahrs kam meine Mutter zu dem Schluss, dass ich Depressionen hatte, wahrscheinlich, weil ich kaum das Haus verließ, viel Zeit im Bett verbrachte, immer wieder dasselbe Buch las, wenig aß und einen großen Teil meiner Zeit damit verbrachte, über den Tod nachzudenken.

~Meine Meinung~

Ich fand das Buch einerseits sehr ergreifend, andererseits ist den Hauptpersonen der Humor bis zum bitteren Ende nicht abhanden gekommen. Und ich mag diese spezielle Art von Humor sehr! Soll heißen, ich habe an manchen Stellen Tränen vergossen, an anderen Stellen habe ich mich wiederum köstlich amüsiert! :)Ich habe das Buch in Null-Komma-Nichts durchgelesen. Der Schreibstil ist einfach und leicht verständlich. Die Kapitel sind nicht zu lang und nicht zu kurz. Alles in allem ein schönes Buch, das man gelesen haben sollte. :)