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Montag, 11. September 2017

Himmelsbegräbnis - XiNRAN ★★★★☆


~Infos~
  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Droemer HC (18. Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426273608
  • ISBN-13: 978-3426273609
  • Originaltitel: Sky Burial
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 2 x 20,9 cm
~Inhaltsangabe~

Eine der schönsten 
Liebesgeschichten, die je 
erzählt wurden

Nur einhundert Tage war Shu Wen mit dem
Soldaten verheiratet, der in Tibet auf geheimnisvolle
sein Leben verlor. Dass ihre Liebe nun zu
Ende sein soll, will sie nicht glauben. Dreißig Jahre
währt ihre Suche nach dem wahren Schicksal
ihres Geliebten.

Shu Wens Geschichte erzählt von der
Entdeckung der Unendlichkeit - ihre Suche ist eine
einzigartige Liebeserklärng und zugleich eine 
Reise in die Seele Tibets.

"Diese Geschichte bleibt bei ihnen, auch wenn 
sie das Buch schon lange weggelegt haben." 
Sunday Times

~Erster Satz~

Als ich fünf  Jahre alt war, hört ich auf der Straße von Beijing Bruchstücke eines Gesprächs, die sich in meiner Erinnerung festsetzten und mich nicht mehr losließen:
"Die Tibetaner haben seine Leiche in tausend Stücke zerteilt und an die Geier verfüttert."

~Meine Meinung~

Dieses Buch habe ich in einem Bücherschrank entdeckt. Ich fand das Cover so wunderschön, dass ich es mitgenommen habe, obwohl Liebesgeschichten eher nicht so mein Genre sind. Ich fing als eines Tages einfach an zu lesen und war erstaunt, dass wir hier die unheimlich interessante und bewegende Geschichte von Shu Wen und ihrem Ehemann Kejun. Das Buch ist keine Liebesgeschichte, sondern die Geschichte einer liebenden Frau und einer langen Suche. Neben der Geschichte von Shu Wen erfahren wir viel über Tibet, und die buddhistische Lebensweise einer Nomadenfamilie und bekommen einen Eindruck von dem Konflikt, der 1958 zwischen China und Tibet herrschte. Das Buch hat eindeutig einen Eindruck bei mir hinterlassen. 

Mittwoch, 15. Februar 2017

Der Pinguin meines Lebens - Tom Michell ★★★★☆


~Infos~
  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 4 (23. Juni 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 359603602X
  • ISBN-13: 978-3596036028
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 1,9 x 19 cm
              ~Klappentext~


              Eine außergewöhnliche und herzergreifende
              Freundschaftsgeschichte zwischen Mensch
              und Pinguin, wie es sie noch nie gab

              Tom Michell geht mit 21 nach Südamerika,
              um dort als Lehrer an einem Internat anzuheuern.
              Was er sucht, ist das ganz große Abenteuer.
              Womit er gar nicht rechnet, ist ein gefiederter Freund.
              Doch der ölverschmierte Pinguin, den der junge Lehrer
              am Strand von Uruguay rettet, folgt ihm auf
              Schritt und Tritt und stellt sein Leben
              vollkommen auf den Kopf.

              "Auf einmal begann ich inständig zu hoffen,
              dass der Pinguin überleben würde, denn nun hatte er
              einen Namen: Sein Name war Juan Salvador Pingüino.
              In diesem Augenblick wurde er zu meinem Pinguin,
              und egal, was die Zukunft bringen würde, wir würden
              uns ihr gemeinsam stellen."

              ~Erster Satz~

              Der Badeort Punta del Este liegt auf einer Landspitze der Küste von Uruguay, wo der große südliche Bogen der südamerikanischen Atlantikküste auf das Nordufer des riesigen Flussdeltas Rio de la Plata trifft.

              ~Meine Meinung~

              Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil eine Freundin von mir Pinguine liebt. Ich fand die Geschichte, die der Klappentext verspricht interessant und habe das Buch gekauft, um es ihr zu schenken, bevor ich mich spontan dazu entschieden habe, es vorher selbst noch zu lesen. Und ich bin sehr froh darüber, denn die Geschichte von Tom und Juan Salvador ist wirklich sehr rührend. Außerdem erfahren wir auch noch andere Dinge, wie zum Beispiel ein wenig über die Politik und damalige Situation Argentiniens. Obwohl ich mich überhaupt nicht für Politik interessiere, fand ich das sehr interessant. Die Erfahrungen, von denen Tom Michell berichtet, drehen sich auch nicht ausschließlich um die Zeit, die er mit dem Pinguin verbringt, sondern wir bekommen auch seine Abenteuer zu lesen, wenn er in den Schul-Ferien ohne den Pinguin unterwegs ist. Und was soll ich sagen, ich wurde zum Träumen eingeladen und habe das Angebot sehr gerne angenommen. Durch eine Karte am Anfang des Buches kann man schauen wo die einzelnen Orte der Reisen liegen. Ich finde das Buch sehr gelungen und empfehlenswert, denn es gibt einem auch ein paar Denkanstöße mit auf den Weg.

              Dienstag, 31. März 2015

              Hallo Mister Gott, hier spricht Anna - Fynn ★★★☆☆


              ~Infos~
              • Taschenbuch: 176 Seiten
              • Verlag: Fischer; Auflage: 11 (17. August 2000)
              • Sprache: Deutsch
              • ISBN-10: 3596148030
              • ISBN-13: 978-3596148035
              • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 1,5 x 19,2 cm
              ~Klappentext~

              Anna 
              liebt - einfach alles. Und alle lieben Anna, diesen 
              naseweisen Fratz, denn niemand weiß so gut wie sie, was 
              das wirklich ist: Gott und die Welt, Menschen und 
              die Liebe, das Lachen und die Angst, Freude und Trauer.

              1974 erschien Annas Geschichte zum ersten Mal 
              auf deutsch - und seither ist sie einem Millioenpublikum
              ans Herz gewachsen. Kein Wunder, denn dieses
              himmlische Buch ist "eines der schönsten, anrührendsten,
              menschlichsten, heitersten, melancholischsten
              Bücher, das je erschienen ist!"
              -Die Welt-

              ~Erster Satz~

              Der Unnerschied von einen Mensch und einen Engel ist leicht.

              ~Meine Meinung~

              Anders als sonst, fällt es mir hier schwer, das Buch zu bewerten Einerseits haben mich die Ideen, die Anna hat und ihre Denkweise und Ansichten über verschiedene Dinge zum Nachdenken gebracht, andererseits hat sie mich mit ihrer Klugscheißerei und ihrer unerschütterlichen Meinung total genervt! Dann gab es ab und an Dinge, die ich absolut nicht verstehen konnte, wie zB dass man einem Kind Bier und Kaffee gibt und es Zigaretten für Erwachsene anzünden lässt. Genauso wie die Tatsache, dass ein Erwachsener nachts ein 5-jähriges Mädchen einfach mal so anspricht und "adoptiert". Ich möchte gar nicht weiter darüber nachdenken, und ich überlege auch noch, ob ich den Nachfolgeband überhaupt lese. Bitte einmal selbst reinlesen und entscheiden, ob es lesenswert ist, oder nicht. :)

              Dienstag, 3. Februar 2015

              Erzähl es niemandem - Randi Crott, Lillian Crott Berthung ★★★★★


              ~Infos~
              • Broschiert: 288 Seiten
              • Verlag: DuMont Buchverlag; Auflage: 21 (21. Mai 2013)
              • Sprache: Deutsch
              • ISBN-10: 3832162305
              • ISBN-13: 978-3832162306
              • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,2 x 19 cm
              ~Klappentext~

              "Liebe ist nicht nur ein Wort.
              Das begreift man, wenn man das Buch liest."
              -Die Tagespost

              1942: Die Norwegerin Lillian ist 19 Jahre alt als sie
              such in den deutschen Soldaten Helmut verliebt.
              Es ist Liebe auf den ersten Blick. Aber Lillian darf
              diesen Mann nicht lieben, nach allem, was die 
              Deutschen ihrem Land angetan haben. Als sie Helmut
              zur Rede stellt, offenbart er ihr, dass er "Halbjude"
              ist und sich in der deutschen Wehrmachtsuniform
              versteckt hält. "Ich werde dich nie mehr verlassen",
              ist Lillians Antwort.

              "So spannend wie ein Krimi!
              - Ellen Pomikalko

              "Ein tiefberührendes Buch,
              das man bis zur letzten Seite nicht mehr
              aus der Hand legen mag."
              - WAZ

              ~Erster Satz~

              Ich bin schon fast 18, als meine Mutter mich an einem Sonntagnachmittag im Jahr 1969 in Wohnzimmer holt.

              ~Meine Meinung~

              Die Liebesgeschichte von Helmut und Lillian ist sehr ergreifend. Ich bin froh, dass ich dieses Buch, gelesen habe. Zwar hatte ich ein paar Startschwierigkeiten am Anfang des Buches, weil ich nichtt mit so vielen Informationen zum Krieg gerechnet hatte, doch daran hab ich mich schnell gewöhnt. Ich konnte das Buch nur noch mit Mühe aus der Hand legen, nachdem die beiden sich zum ersten Mal begegnet waren. Während wir die Geschichte der beiden erzählt bekommen, machen wir teilweise Zeitsprünge zurück, teilweise bekommen wir die Geschichte aus der Gegenwart mit, weil Randi von ihren Recherchen erzählt. Trotzdem hat man keine Probleme die Geschichte zusammen zu setzen. Zwischendurch bekommen wir Textausschnitte aus verschiedenen Dokumenten und Briefen. Diese sind deutlich zu erkennen, da sie kleiner gedruckt und eingerückt sind. An einigen Stellen dürfen wir uns auch Bilder anschauen, die damals aufgenommen wurden. Normalerweise mag ich es ja nicht, wenn Bilder in einem Buch abgedruckt sind, doch hier sind sie das Tüpfelchen auf dem i. Das Buch wurde meiner Meinung nach wunderbar umgesetzt! Von mir gibts eine klare Kaufempfehlung! 

              Mittwoch, 4. Juni 2014

              Ein Schnupfen hätte auch gereicht - Gaby Köster ★★★★★


              ~Infos~
              • Gebundene Ausgabe: 264 Seiten
              • Verlag: Scherz; Auflage: 6 (9. September 2011)
              • Sprache: Deutsch
              • ISBN-10: 3502151881
              • ISBN-13: 978-3502151883
              • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 2,6 cm

              ~Klappentext~

              Gaby Köster ist wieder da! Und räumt auf! Mit Gerüchten und Lügen über ihre Krankheit. Schonungslos. Wahr und aufrichtig ehrlich. Mit großer Klappe und großem Herz! Laut und lustig. Sensibel und traurig. Eben 100% Gaby Köster. Wie man sie kennt und liebt.

              "Ein Buch, das berührt, fesselt und aufzeigt, 
              dass die Definition von Glück immer aus der 
              persönlilchen Betrachtung kommt."
              Atze Schröder

              "Ich habe diese Frau schon immer bewundert.
              Heute bewundere ich sie umso mehr dafür, wie sie
              mit ihrem schweren Schicksalsschlag umgeht."
              Mike Krüger

              "Dieses Buch ist sehr ehrlich. Eine Rarität
              auf dem deutschen Autobiographien-Rummel. Gaby Köster
              schont sich und uns nicht. Und das ist gut so, 
              Freunde des gepflegten Bestsellers."
              Hella von Sinnen

              ~Erster Satz~

              So. Jetzt sitz ich hier und denke: Nun, Frau Köster - wie fängt man so ein Buch denn überhaupt an, wenn man sich ins öffentliche Leben zurückmeldet?


              ~Meine Meinung~

              Ich lese ja selten mal eine Biographie, aber bei manchen Menschen kann ich einfach nicht anders. So bei Gaby Köster. Ich finde es außerdem sehr schwierig, solche Bücher zu bewerten. Trotzdem gebe ich ihr die volle Punktzahl, denn sie schreibt ehrlich und geradeheraus wie es ihr ging, was sie fühlte, und wer selbst schon einmal in einer Depression gesteckt hat, der erkennt an den passenden Stellen, Parallelen zwischen Gaby und sich selbst. Ich habe an einigen Stellen herzhaft gelacht und an anderen Stellen geweint. Sehr bewegend, dieses Buch und Gabys Geschichte. Man kann so vieles nachfühlen und doch weiß man nicht mal ansatzweise, wie es ist in ihrer Haut zu stecken! Und trotzdem hat sie den Lebensmut nicht verloren und macht zusätzlich noch anderen Menschen Mut. Was mir auch noch sehr gut gefallen hat sind die Text-Zeilen und Zitate, die im Buch an den passenden Stellen erwähnt werden. :)

              Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Nicht nur an Menschen mit Schlaganfall-Hintergrund, sondern aus diesem Buch kann jeder was mitnehmen!!! 

              Donnerstag, 9. Januar 2014

              Ist das ein Mensch? - Primo Levi ★★★★☆


              ~Infos~
              • Taschenbuch: 176 Seiten
              • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 2010)
              • Sprache: Deutsch
              • ISBN-10: 3423123958
              • ISBN-13: 978-3423123952
              • Originaltitel: se questo e un uomo


              ~Klappentext~


              Dieser Band beschreibt das Jahr, das Primo Levi in Auschwitz verbracht hat: vom Februar 1944 bis zum Januar 1945.

              "Nicht um neue Anschuldigungen vorzubringen, habe ich dieses Buch geschrieben", sagt Levi, "sondern als Dokument für das Studium einiger zentraler Aspekte des menschlichen Seelenlebens." Die zentrale Frage freilich, die Titelfrage, wird von Levi auf zweifach Weise beantwortet: Mensch ist, wer tötet, wer Unrecht zufügt oder erleidet. Kein Mensch higegen ist, wer darauf wartet, daß sein Nachbar endlich stirbt, damit er ihm ein Viertel Brot abnehmen kann, kein Mensch ist jener, der noch im Todeskampf beständig sein Jawohl murmelt. Und unauslöschlicher als die Tätowierungen auf dem Unterarm ist den Überlebenden die Erinnerung an die Zeit, in der sie keine Menschen waren, ins Gedächtnis eingebrannt.

              ~Erster Satz~

              Am 13. Dezember 1943 wurde ich von der faschistischen Miliz festgenommen.

              ~Meine Meinung~

              Nach den ersten paar Seiten, die sich für mich etwas mühsam lesen ließen, begann der eigentliche Bericht von Primo Levi, begonnen bei seiner Festnahme 1943 bis hin zur Befreiung 1945. Er erzählt sehr nüchtern von seinen furchtbaren Erlebnissen. Ich kann mir vorstellen, dass man in solch einer schrecklichen Lage und bei solcher Behandlung und Demütigung tatsächlich irgendwann einfach emotionslos wird und nur noch funktioniert. Die Entmenschlichung der Lagerinsassen ist für mich einfach nicht zu begreifen. Wütend und mit Entsetzen habe ich dieses Buch beendet und ich schäme mich dafür, dass dieser Wahnsinn tatsächlich stattgefunden hat.

              Mittwoch, 20. November 2013

              84, Charing Cross Road - Helene Hanff ★★★★★


              ~Infos~
              ~Klappentext~

              Ein schüchterner Antiquar aus England und eine spitzzüngige Autorin aus New York schreiben sich Briefe über den Alltag in der Nachkriegszeit, Sehnsüchte, Wünsche, und ihre große Passion - das Lesen.

              Leidenshaftlich, mitreißend, klug - das Kultbuch aller Vielleser.

              "So ein entzückender Briefwechsel hat Seltenheitswert. Und das liegt eindeutig an der Direktheit und Spontanität von Miss Hanff." - Die Zeit

              "In das ein oder andere Buch scheint das Leben selbst hineinzuwehen, dieses ist eines davon."

              ~Inhalt~

              Das Buch enthält einen Großteil des Briefwechsels, zwischen der Autorin und der Buchhandlung ihres Vertrauens, bzw. dem Antiquar ihres Vertrauens, beginnend mit einer schriftlichen Bestellung an: 84, Charing Cross Road.

              ~Erster Satz~

              Ihrer Anzeige in der Saturday Review of Literature entnehme ich, dass Sie auf Bücher spezialisiert sind, die nichtmehr lieferbar sind.

              ~Meine Meinung~

              Dieses Buch ist so schön zu lesen, dass man es schwer aus der Hand legen kann, bevor man auf der letzten Seite angekommen ist. Die Schreibweise von Frau Hanff ist sehr sympathisch, ebenso wie ihr Wesen und ihre Liebe zu Büchern! Einfach toll. Und diese wachsende Vertrautheit von Brief zu Brief zwischen der Autorin und dem Buchhändler (und auch den anderen Mitarbeiter und deren Familien) ist so schön herauszulesen. Die Entwicklung einer freundschaftlichen Beziehung in der gegenseitiges Geben und Nehmen stattfindet. Wunderbar! Aber wie es so ist, gibt es auch die traurigen Seiten des Lebens, über die man ebenfalls etwas erfährt. Ein sehr empfehlenswertes Buch! :)




              Montag, 3. Juni 2013

              Hexenkind - Celia Rees ★★★☆☆





              ~Infos~
              • Taschenbuch: 267 Seiten
              • Verlag: Arena Verlag Gmbh; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2003)
              • Sprache: Deutsch
              • ISBN-10: 3401028545
              • ISBN-13: 978-3401028545
              • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 13 Jahre
              • Originaltitel: Witch Child
              • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12 x 2 cm
              ~Klappentext/Inhalt~

              Als Enkelin einer "überführten" Hexe rettet sich Mary unter Lebensgefahr auf ein Auswandererschiff in die Neue Welt. Doch das Erbe der Großmutter - ihr unbezwingbarer Freiheitsdrang, und eine seltene spirituelle Begabung - wird Mary auchim puritanischen Amerika des 17. Jahrhunderts zum Verhängnis. Als sie erneut als Hexe verdächtigt wird, bleibt ihr nur noch die Flucht in die Wildnis.

              Die überaus spannende, bewegende geschichte einer jungen Frau, die trotz aller Drohungen nicht bereit ist sich den Zwängen einer engstirnigen und heuchlerischen Gesellschaft zu beugen.

              ~Erster Satz~

              Eintrag 1 (Anfang März? 1659)

              Ich bin Mary.

              ~Besonderheiten~

              Das Buch gibt den Inhalt von Schriftstücken wieder, die eingenäht in einer Steppdecke gefunden wurden und offenbar ein Tagebuch ergeben. Die Daten sind geschätzt, der Originaltext wurde so wenig wie möglich verändert, abgesehen von der Anpassung von Rechtschreibung, Absätzen und Satzzeichen.
              Im Nachwort wird bemerkt, dass seit der Entdeckung der Papiere versucht wird, mehr über die Geschichte von Mary Newsbury und anderen Personen die im Tagebuch genannt werden herauszufinden, mit Angabe einer E-Mail-Adresse, an die man sich wenden soll, wenn man irgendetwas darüber weiß.

              ~Meine Meinung~

              Wieder einmal ein Buch, bei dem ich nicht weiß, wie ich es finden soll. Nicht besonders gut, aber schlecht auch nicht. Erwartungen hatte ich eigentlich auch keine. Interessant finde ich, dass es die Schriftstücke wirklich geben soll. Die Grausamkeit und Verblendung der Menschen der damaligen Zeit wird wunderbar beschrieben, genau wie die Tatsache, dass die Gläubigen sich die Sachen gerade so zurecht gedreht haben, wie sie es brauchten. Auf der anderen Seite erfährt man etwas über Freundschaft und Zusammenhalt. Irgendwann gegen Ende des Buches kam dann auch mal kurz Spannung auf, um aber gleich in Enttäuschung umzuschlagen, da der letzte Eintrag mitten im Satz endet. Hmja. Gemischte Gefühle - Drei Sterne, von denen einer für die wahre Begebenheit ist.

              ~Sonstiges~

              Celia Rees hat noch ein zweites Buch über Mary Newsbury veröffentlicht, Hexenschwestern, das im Gegensatz zu dem ersten Teil frei erfunden ist.