Freitag, 13. Februar 2015

Die Radioaktive Marmelade meiner Großmutter - Ramona Ambs ★★★★☆


~Infos~
  • Gebundene Ausgabe: 126 Seiten
  • Verlag: U-Line Anti-Pop (7. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3939239461
  • ISBN-13: 978-3939239468
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 1,7 x 18,5 cm
~Klappentext~

Nach dem Tod ihrer Mutter wächst Romy bei ihren
vom Holocaust traumatisierten jüdischen Groß-
Eltern auf. Gefangen in diesem Käfig aus Erinne-
rungen, die nicht ihre eigenen sind, sucht sie nach
einem Ausweg.
Sie schnüffelt an den Lacken im Keller probiert
die Tabletten der Großmutter und schließlich auch
den Stoff, der bereits ihrer Mutter den Tod brachte:
Heroin.

Romy landet schließlich auf der Straße. Sie lässt
sich treiben, verdingt sich eine Weile in Istanbul,
bevor sie sich verliebt und das Leben nicht mehr
gelb, sondern golden strahlt. Aber auch das goldene
Strahlen der Liebe kann die Schatten über Romys
Leben nicht vertreiben ... 


~Erster Satz~

Manche Leute werden schon als Junkies geboren.

~Meine Meinung~

Tja, was soll man sagen. Eine traurige Geschichte, so irrwitzig erzählt, dass man an Stellen lachen muss, die eigentlich eher zum Heulen sind. Super Schreibstil. Obwohl es ein ziemlich dünnes Buch ist, habe ich mir Zeit gelassen es zu lesen. Es gibt eine Menge Sätze in diesem Buch, in denen man sich wiederfinden kann. (...auch, wenn man kein Junkie ist!) Besonders sprachlos machte mich die Tatsache, dass das Buch bei Kapitel 135 beginnt, mit der Begründung, dass kein Buch bei Kapitel eins beginnen sollte, da es auch vorher schon etwas gab. Bäm. Das hat mich erstmal geflasht! Auf der ersten Seite. Während des Lesens gab es immer mal wieder kleine Flashs, bis zum Schluss. Mehr kann ich auch gar nicht dazu sagen, ohne das halbe Buch zu verraten. Wer eine Geschichte mit jüdischem Hintergrund nach dem Krieg, Schicksalsschlägen und falschen Entscheidungen, gepaart mit einem seltsam komischen Humor und ein bisschen Liebe lesen möchte, der sollte es lesen. 

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